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Heidenheimer Zeitung Samstag 27-04-2019

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13 HERBRECHTINGEN

13 HERBRECHTINGEN Samstag, 27. April 2019 Dritter Kaufversuch gescheitert Buigen-Center Eigentümer und Gemeinderat werden nicht einig über den Preis für das Erdgeschoss. Die frühere Supermarktfläche steht seit Jahren leer. Sipple hält eine Belebung für notwendig. Von Günter Trittner Z um dritten Mal stand der Erwerb des Erdgeschosses des Buigen-Centers auf der Tagesordnung des Gemeinderats, zum dritten Mal wurde dieser vom Gremium in nichtöffentlicher Sitzung abgelehnt. „Leider“, sagt Bürgermeister Dr. Bernd Sipple, hätten die Vorstellungen über den Kaufpreis zu weit auseinander gelegen. Kann es der Nachfolger richten? „Leider“ sagt Sipple aber auch in einer anderen Perspektive. Denn der Kauf sei eigentlich politisch notwendig. Wer anders als die öffentliche Hand könne für eine Belebung dieses Teils des Buigen- Centers sorgen. Für Sipple liegt es nun an seinem Nachfolger Daniel Vogt (Amtseinführung ist am 27. Juni), vielleicht doch noch für ein gutes Ende eines lange währenden Leerstands und einer Daueraufgabe zu sorgen. „1995 bin ich zum Bürgermeister gewählt worden, seit 1997 bin ich mit dem Buigen-Center befasst“, so Sipple. Im Dezember 1997 hatte Edeka Auch wenn die Wetterprognosen nicht verheißungsvoll sind, beim Bund der Selbständigen (BDS) in Herbrechtingen bleibt man optimistisch für den Sonntag: Denn morgen öffnen von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte in der Innenstadt. Zugleich mit dem verkaufsoffenen Sonntag findet die Autoschau statt. Fünf Händler stellen bereits Das Buigen-Center ist nicht ohne Leben und hat seine gemütlichen Ecken. Trotzdem steht seit dem Ende des Bonus-Marktes eine Seite des Erdgeschosses völlig leer. Foto: Archiv/Oliver Vogel seinen 1500 Quadratmeter großen Supermarkt im Buigen-Center geschlossen, was einen zehn Jahre währenden Lehrstand zur Folge hatte. 2007 hatte der Bonus-Markt sein Glück versucht, ein Integrationsmarkt für Langzeitarbeitslose, die teilweise über das Jobcenter finanziert wurden. Im Dezember 2010 war auch damit Schluss. Zu dieser Zeit lief bereits ein ab 12 Uhr Fahrzeuge von sechs Marken auf der Langen Straße vor. Diese selbst ist für den Verkehr gesperrt und reserviert für die erhofft vielen Besucher. Von Foodtrucks bis Edeldisteln Schließlich wartet man bei der Veranstaltung mit einigen Neuheiten auf. Neben dem Foodtruck Insolvenzverfahren über das ganze Erdgeschoss. Bei diesem hatte Ulrich Nickel zugegriffen, der 2011 über die von ihm geführte Uniplus-Projektentwicklungsgesellschaft zum Teileigentümer des Buigen-Centers wurde. Noch ein Jahr später war er sehr zuversichtlich, durch umfangreiche bauliche Maßnahmen die frühere Einkaufspassage beim Rathaus Morgen offene Türen für die Kunden von Blue Rabbit BBQ werden erstmals am verkaufsoffenen Sonntag aus Charlys Foodtruck spezielle Hotdogs verkauft. Neu ist auch, dass die Wasserratza Hexa sich an diesem Tag betätigen und mit Kaffee und Kuchen aufwarten. Ulrich Trittler wird außer den Führungen durch seinen Apothekergarten hinter der für neue Mieter wieder attraktiv machen zu können. Es ist anders gekommen. Neben Eisdiele, Imbiss und Bar hält noch ein Fitness-Studio im Zentrum der Stadt die Stellung. Es ist noch nicht lange her, als in der Kommunalpolitik das Erdgeschoss des Buigen-Centers als möglicher Ausweichstandort für die Begegnungsstätte an der Mühlstraße in Erwägung gezogen wurde. Das DRK als Hausherr des Karl-Kaipf-Heims hatte prüfen lassen, ob das Altenzentrum erweitert werden könnte. Diese Erweiterung wäre dann zulasten der im Erdgeschoss angesiedelten Begegnungsstätte gegangen. Doch davon ist beim DRK nicht mehr die Rede. „Das wäre nicht wirtschaftlich gewesen“, sagt Geschäftsführer Mathias Brodbeck, man habe diese Gedanken schnell wieder ad acta gelegt. Die vom Gesetzgeber erhobene Forderung nach mehr Ein-Bett- Zimmern habe man mit der Heimaufsicht inzwischen auf andere Art regeln können. Nicht leichter Bund der Selbständigen Die Autoschau sorgt für zusätzliche Anziehungspunkte in der Langen Straße. Adler-Apotheke um 14 und 16 Uhr Setzlinge der Edeldistel anbieten. Diese Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch. Auf gutes Wetter angewiesen ist der Oltimer-Catering-Bus Gin Lizzy, der bei Samen Walther Station machen soll. Er wird von den Tafelmännern betrieben. Senf und Gin ist deren Geschäft. macht die Wiederbelebung der ehemaligen Supermarktsfläche der bauliche Zustand des Gebäudes. Der potenzielle Sanierungsaufwand war im Gemeinderat auch ein Argument gegen den Kauf gewesen. Das Buigen-Center gibt es doppelt Der Trakt östlich der Langen Straße mit Wohnungen und Geschäften wurde bereits am 1. Juli 1977 eingeweiht. Vier Jahre später war das zweite Buigen-Center auf der Seite des Rathauses fertiggestellt, das in diesem Zuge auch seine heutige Gestalt gewonnen hatte. Allseits herrschte Erleichterung nach dieser langen Bauphase. Und die Herbrechtinger gewöhnten sich an ein englisches Wort: Mall hieß der langgezogene Gang in das Buigen-Center West hinein, über den jedes Geschäft erreicht werden konnte. Beim Einweihungsfest im Juni 1981 wurde auch der neue Schäferbrunnen enthüllt. gt Für ihre Kunden halten die im Bund der Selbständigen organisierten Händler und Gewerbetreibenden Blumentöpfe mit Fleißigen Lieschen bereit. Gudrun Ziegler, die für den BDS den verkaufsoffenen Sonntag organisiert hat, hofft trotz der eher schlechten Prognosen auf einen schönen Frühlingstag. Günter Trittner Leserbrief Kühe haben keine Flügel Zum Leserbrief „Brücke ohne Kuhdreck“ (Brenzbrücke in Eselsburg) in der HZ vom 18. April Kühe auf der Weide – das ist das, was die Mehrheit der Verbraucher von der Landwirtschaft erwartet und fordert. Da aber Kühe bekanntlich keine Flügel haben, müssen sie wohl oder übel Straßen und Wege benutzen, um vom Stall zur Weide und wieder zurück zu gelangen. Dabei kann es dann auch zu moderaten und tolerierbaren Verschmutzungen der Wege kommen. Alles im Leben hat eben seinen Preis. Es ist eine Frage der Einstellung, eine Frage des halbvollen oder halbleeren Glases. Eine Möglichkeit nämlich wäre auch, sich an dem friedlichen Bild der grasenden Kühe zu erfreuen. Bernd Lorenz, Dischingen In Kürze Drei Opern in drei Tagen Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit, alle drei großen Opernhäuser Berlins kennenzulernen. Denn vom 8. bis 11. Mai können Opernfreunde mit der VHS Herbrechtingen in die Hauptstadt reisen. Auf dem Rückweg wird der Naumburger Dom besucht. Durch Krankheit ist ein Platz im Bus frei geworden. Auskünfte unter Tel. 07324.3958. Singen am Sonntagabend Am morgigen Sonntag, 28. April, ab 18 Uhr wird im Treffpunkt Kloster gemeinsam in froher Runde gesungen. Mechthild Dimke und Moni Nees leiten das Treffen und begleiten mit Gitarre, Djembe und Cajon. ANZEIGE Die Neueröffnung des Mitnahmemarkts „opti’s SB Mega Store“ sowie des „Trend Stores“ steht kurz bevor und lädt alle Gäste ein, die neugestalteten Bereiche zubesuchen. Auf den zwei renovierten Etagen werden Kunden viele Inspirationen erhalten, wie sie sich trendig und günstig einrichtenkönnen. Der Countdown läuft Die Neueröffnung des „opti’s SB Mega Stores“ und „Trend Stores“ steht kurz bevor. Langes Familen-Einkaufswochenede mit verkaufsoffenem Sonntag am 5. Mai. „opti’s SB Mega Store“ als Mitnahmekonzept des Einrichtungshauses Möbel im Preiseinstieg präsentieren wird, zeigt der Trend Store auf ansprechende Weise die aktuellen Wohntrends. Durch den Wechsel zum größten Möbeleinkaufsverband Europas, der VME/UNION, gibt esinder Ausstellung und den Besuchern jede Menge Inspirationen für Wohn-, Speise-,Schlaf-oder Kinderzimmer geben. Auch die in den Kojen gezeigten dekorativen Accessoires und Textilien, kann der Kunde kaufen – von der Vase bis zum Kissen. Die riesige Sortimentsvielfalt reicht dabei von bequemen Polstermöbeln und dazu passenden Wohnwänden über einladende Sitzgruppen für das Esszimmer bis hin zu Boxspringbetten und Schranksystemen. Den „Trend Store“ sowie den „opti’sSBMegaStore“ charakterisieren neben einem breiten Sortiment vor allem eine qualifizierte Beratung und beste Serviceleistungen. Für die gute Beratungsqualität stehen die geschulten Einrichtungsexperten der Demnächsteröffnethier der „Trend Store“für junges Wohnen und Opti-Wohnwelt, die sich der Mitnahmemarkt„opti‘sSBMega Store“. Zeit nehmen, individuelle und unverbindliche Beratungsgespräche zu führen. Da alle Mitarbeiter kräftig zahlreiche neue Produkte und Marken. Exklusi- Selbstverständlich bietet mit anpacken, kann die Möbel Mahler Opti-Wohnwelt in wenigen Tagen die zen das Sortiment um menschluss entstandene ve Messemodelle ergän- die durch den Zusam- große Neueröffnung des die neuesten Trends. Die Möbel Mahler Opti-Wohnwelt ihren Kunden nun Mitnahmemarkts und ansprechend dekorierten Ausstellungskojen auch alle Serviceleistun- der Abteilung für trendiges, junges Wohnen, werden pünktlich zum gen der Opti-Gruppe an. genannt „Trend Store“, Eröffnungswochenende Darunter zählen unter feiern. Während der ab dem 2. Mai fertig sein anderem die50-TageBest- Diese und weitere Wohnideen finden Sie künftiginopti‘s SB Megastore oder im Trend Store. preis-Garantie, eine 0%- Finanzierung sowie eine fachmännische Altmöbelentsorgung. Und sobald das passende Möbelstück gefunden wurde, ist der Service noch lange nicht vorbei: Tausende Möbel aus dem Mitnahmemarkt sind lagermäßig vorrätig und für den Kunden zurAbholung bereit. Er kann sich die Möbel alternativ auch zum Wunschtermin liefern und von qualifiziertem Personal aufbauen lassen. Am kommenden Eröffnungswochenende lädt das Möbelhaus nicht nur zum Stöbern inden neugestalteten Abteilungen ein, sondern hält zudem ein unterhaltsames Rahmenprogramm bereit. Am5.Mai findet das große Einkaufswochenede mit dem verkaufsoffenem Sonntag schließlich seinen Höhepunkt. Die neue Möbel Mahler Opti-Wohnwelt öffnet von Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr. Samstags kann bereits ab 9Uhr bis um 20 Uhr beim Einrichtungsexperten in der Welt des Wohnens eingekauft werden. Weitere Informationen zum Möbelhaus in Neu-Ulm und allen weiterenFilialen können unter www.opti-wohnwelt.de/ filialen nachgelesen werden. Im Onlineshop kann zudem schon vorab durch die Sortimentsvielfalt der Opti-Wohnwelt gestöbert werden. Trend Store

14 TIPPS ·TREFFS ·TERMINE Samstag, 27. April 2019 Bühne & Musik HEIDENHEIM Kabinetto Marionettentheater: Brenzpark, Samstag, Sonntag, 14 und 16 Uhr. Promenadenkonzert: Musikverein Großkuchen, im - Festspiele und Kulturbüro, Hintere Gasse, Sonntag, 11 Uhr. SCHNAITHEIM Frühjahrskonzert: Handharmonika- Spielring Schnaitheim 1935 e.V., Turn- und Festhalle, Samstag, 18 Uhr. Irish & Sonstiger Folk: mit Corkscrooh, Siedlerheim, Samstag, 20 Uhr. HEUCHLINGEN Konzert mit „Glasmost“, Schlicker, Samstag, 20.30 Uhr. AUERNHEIM Konzert mit der Oldie Cover Band Watership Down, Gaststätte Hirsch, Samstag, 20 Uhr. Kino HEIDENHEIM Capitol 1, 2 und 3 After Passion: Sa, So 14.30, 17, 19.45 Uhr; Sa auch 22.30 Uhr. Die Goldfische: Sa, So 17.15 Uhr. Die sagenhaften Vier: Sa, So 13.45 Uhr. Dumbo: Sa, So 14.15 Uhr. Hellboy - Call of Darkness: Sa, So 20.15 Uhr; Sa auch 22.45 Uhr. Monsieur Claude 2: Sa, So 16, 18.15, 20.30 Uhr. Wir: Sa 22.45 Uhr. Kino-Center 1, 2, 3, 4 und 5 Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks: Sa, So 14 Uhr. Avengers: Endgame 3D: Sa, So 14, 16.30, 19 Uhr; Sa auch 22.45 Uhr. Avengers: Endgame 3D (OV): Sa, So 20.15 Uhr; Sa auch 22.30 Uhr. Der Fall Collini: Sa, So 17.30, 20.15 Uhr; Sa auch 22.45 Uhr. Die Berufung - Ihr Kampf für Gerechtigkeit: Sa, So 17.45 Uhr. Friedhof der Kuscheltiere: Sa, So 18.15, 20.30 Uhr; Sa auch 22.45 Uhr. Lloronas Fluch: Sa, So 20.30 Uhr. Shazam!: Sa, So 14.15 Uhr. Wenn du König wärst: Sa, So 15 Uhr. Willkommen im Wunder Park: Sa, So 13.45, 15.45 Uhr. Heidenheim ADFC: Gravel-Tour Weiherwiesen, Bahnhofsvorplatz, Samstag, 14 Uhr. Frauenradtreff, Bahnhofsvorplatz, Sonntag, 10 Uhr. Astronomieverein: Sonnenbeobachtung (Nur bei klarem Wetter), Sternwarte Erbisberg, Sonntag, 15 - 17 Uhr. Brenzpark: geöffnet, Samstag, Sonntag, 12 - 19 Uhr. Gartenfreunde: Gartenfreunde-Vereinshaus „Kleiner Bühl“ geöffnet, Samstag, Sonntag, 10 Uhr. AM WOCHENENDE IN STADT UND KREIS Am Sonntag ab 11 Uhr gibt es ein Promenadenkonzert mit dem Musikverein Großkuchen in der Hinteren Gasse. Kleingartenverein Zanger Berg: Vereinsheim geöffnet, Samstag, 14 Uhr; Sonntag, 10 Uhr. Kneipp-Verein, Wandergruppe: Wanderung Winzingen - Reiterleskapelle - Schönberg - Heerstraße -Wißgoldingen - Winzingen, Wanderstrecke ca. elf Kilometer, Rucksackvesper. Schlusseinkehr im Rössle in Steinenkirch. Treffpunkt mit Pkw, Bahnhofsvorplatz, Sonntag, 11 Uhr. Nabu: Tagesausflug an den Federsee, Anmeldung und nähere Infos bei Wolfgang Schwarz vom NABU Steinheim, E-Mail: w.a.schwarz@t-online.de oder telefonisch 07329-6355, Sonntag, 7 Uhr. Schwäb. Albverein: Ins Himmelreich des Barock - Rundwanderung vom Kloster Neresheim, zur Wallfahrtskapelle Maria Buch und zurück, ca. vier Kilometer. Einkehr in der Klosterwirtschaft. Treffen mit Pkw, Bahnhof, Sonntag, 13 Uhr. Techtel-Mechtel: Frühstück für Singles Ü-40, „Grüne Brezel“, Rewe-Markt, Samstag, 10 Uhr. MERGELSTETTEN Naturfreunde: Naturfreundehaus Erbisberg geöffnet, Sonntag, 13.30 Uhr. SCHNAITHEIM Naturfreunde, Fotogruppe: Fotowanderung nach Königsbronn, Treffpunkt, Parkplatz, Real, Samstag, 9 Uhr. Naturfreunde: Naturfreundehaus am Sturz geöffnet, Sonntag, 10 - 12 und 16 - 20 Uhr. Mountainbike-Tour, mit Jens Hofele, SJS Bikes, Samstag, 14 Uhr. Schwäb. Albverein Schnaitheim/ Großkuchen: Kirschblühtenwanderung rund um Weiler in den Bergen, ca. zehn Kilometer, Dauer mit Abendeinkehr ca. 19 Uhr. Treffpunkt mit Pkw, Turn- und Festhalle, Sonntag, 12 Uhr. Giengen ADFC: Fahrradmarkt, Markt für gebrauchte Fahrräder, Am Postberg, Samstag, 9 Uhr. Begegnungsstätte „Alte Malzfabrik“: Kaffeeklatsch, Sonntag, 14 - 17 Uhr. DRK-Kreisverband: DRK-Kleiderladen „kleiderglück“, Marktstraße, Fußgängerzone, Samstag, 9.30 - 12 Uhr. Gartenfreunde: Vortrag von Bezirksfachwart Dieter Köhler, Hotel Lamm, Samstag, 18 Uhr. Gewerbe- und Handelsverein: Maibaumfest, Hocketse mit Weißwurstfrühstück und Musik, Rathausplatz, Samstag, 11 Uhr. Jahrgang 1946/47: Treffen beim Tanztee, Bürgerhaus Schranne, Sonntag, 17 Uhr. Landfrauen: „Tanz mit - bleib fit“, Tanztee, Bürgerhaus Schranne, Sonntag, 17 Uhr. Naturfreunde: Naturfreundehaus Hasenloch geöffnet, Samstag, 14 Uhr; Sonntag, 10 - 19 Uhr, Tel. 07322.7638. Sudetendeutsche Landsmannschaft: Maitreff, SC-Vereinsheim, Samstag, 14 Uhr. TSG/AOK: Nordic Walking, Kontakt, H. Reiser, Tel. 8156, Parkplatz Brückle Richtung Oggenhausen, Samstag, 8 Uhr. HÜRBEN Charlottenhöhle: Samstag, 9 - 11.30 und 13.30 - 16.30 Uhr; Sonntag, 9 - 16.30 Uhr. Höhlen- und Heimatverein: Höhlenhaus geöffnet, Samstag, Sonntag, 9 - 18 Uhr. Schwäb. Albverein: Treffen zur Fahrt nach Waldhausen, dort Wanderung mit anschl. Einkehr im Stadelcafé. Treffpunkt mit Pkw, Hürbetalhalle, Sonntag, 12.30 Uhr. SACHSENHAUSEN Albguide und Kräuterpädagogin Martina Mack: Exkursion durch Wald und Flur, „Von Immergrün bis Seidelbast“. Info unter Tel. 0157.78979387; Treffpunkt, Wanderparkplatz, Viehhof, Sonntag, 10.30 Uhr. Dischingen Landfrauen: Landfrauensonntagscafé, Arche, Sonntag, 14 - 17 Uhr. Gerstetten Schwäb. Albverein: Erlebniswanderung auf dem Holzweg bei Oggenhausen, Treffpunkt, Seeplatz, Sonntag, 13 Uhr. DETTINGEN Chorgemeinschaft Dettingen-Heuchlingen: Gründungsversammlung, Vereinsraum, Lindenhalle, Samstag, 18.30 Uhr. Herbrechtingen Bund der Selbständigen: Verkaufsoffener Sonntag mit Autoschau, Innenstadt, Sonntag, 13 - 18 Uhr. BOLHEIM Maibaumstellen: Rathausvorplatz, Sonntag, 11 Uhr. Hermaringen Esther Varga: Meditative Wanderung, Infos unter www.naturheilerfahrung.de. Anmeldung unter Tel. 07322.934152 oder info@naturheilerfahrung.de, Samstag, 16 Uhr. Nattheim Breamahock: Musikantentreff Breamanest, Sonntag, 11 Uhr. Schwäb. Albverein/Museumsverein: Ausflug zum Kloster Roggenburg, Treffpunkt, Wiesbühlschule, Sonntag, 13.30 Uhr. TSG, Ski: Maibaumstellen, Martinsplatz, Samstag, 17 Uhr. AUERNHEIM Musikverein: Weißwurstfrühstück, Turnhalle, Sonntag, 10 Uhr. FLEINHEIM Sängerkranz: Frühjahrswanderung, Dorfgemeinschaftshaus, Sonntag, 10 Uhr. Niederstotzingen STETTEN Archäopark Vogelherd: Samstag, Sonntag, 10 - 18 Uhr. Sontheim/Brenz Schwäbischer Albverein/Mooseum: Wanderung im Naturschutzgebiet Dattenhauser Ried, Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften, Rathaus, Sonntag, 13 Uhr. BRENZ Foto: Musikverein Großkuchen Kirchen-Café: Gemeinderaum, Schloss Brenz, Sonntag, 14 Uhr. Steinheim Vereinigung „Christen im Beruf“: “Einprozentige Überlebenschance - wie Jesus mich heilte” mit Kerstin Nothdurft, Hotel Zum Kreuz, Samstag, 19.30 Uhr. Region BARTHOLOMÄ Siegfried Conrad NABU-Alb-Guide Östliche Alb: Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich, sportliche Nordic-Walking-Frühlingstour: auf den Spuren des Wedel durch das Felsenmeer in das Quellgebiet des Wentalflusses. Mittagessen in Tauchenweiler. Anmeldung und Infos unter Tel. 07325.6673 oder siegfried.conrad@t-online.de, Parkplatz, Landgasthof Wental, Sonntag, 10 Uhr. Ausstellungen HEIDENHEIM Seelenbilder: Bilder von Joanna Ludewig, Pressehaus, Galerie, Samstag, 9.30 - 13 Uhr. Anhäufung: Fotografien von Cornelia Schmitz-Piott, Galeria Verde/FKI - Freie Fotografen Heidenheim, Sonntag, 14 - 16.30 Uhr. Großes!: Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung, Kunstmuseum, Samstag, Sonntag, 11 - 17 Uhr. Hans-Christian Schink - Aqua Claudia - Verkehrsprojekte: Fotografie, Kunstmuseum, Samstag, Sonntag, 11 - 17 Uhr. Mut zur Farbe: Bilder von Sabine Brenner, Wohnstift Hansegisreute. HERBRECHTINGEN Farben des Nordens: Fotos von Susanne & Ralf Walter, Möbel und Natur, Samstag, 9 - 12 Uhr. DISCHINGEN „Totem People – tierisch menschlich“: Shepherd Mahufe – Zimbabwe (zu besichtigen während der Arche-Öffnungszeiten und nach Vereinbarung, Tel. 0171.1437848), Arche. Museen HEIDENHEIM Kunstmuseum: Samstag, Sonntag, 11 - 17 Uhr. Museum für Kutschen, Chaisen und Karren auf Schloss Hellenstein: Samstag, 11 - 16 Uhr; Sonntag, 11 - 17 Uhr. Museum Schloss Hellenstein: Sonderausstellung 100 Jahre Naturtheater Heidenheim in 100 Exponaten, Samstag, 11 - 16 Uhr; Sonntag, 11 - 17 Uhr. GIENGEN Steiff-Museum: Samstag, Sonntag, 10 - 18 Uhr. HÜRBEN Höhlenschauland: Samstag, Sonntag, 10 - 17 Uhr. Stadtmuseum: mit Sonderausstellung Giengens Städtepartnerschaften, Sonntag, 14 - 18 Uhr. GERSTETTEN Riff- und Eisenbahnmuseum: Führungen nach Voranmeldung ganzjährig möglich, Sonntag, 10 - 17 Uhr. HERBRECHTINGEN Heimatmuseum: Sonntag, 14 - 16 Uhr. BÄCHINGEN Mooseum geöffnet, Umweltstation mooseum - Forum Schwäbisches Donautal e.V., Sonntag, 13 - 17 Uhr. KATZENSTEIN Museum auf Burg Katzenstein: Führungen, 11, 13 und 16 Uhr, Burg Katzenstein, Samstag, Sonntag, 10 - 20 Uhr. KÖNIGSBRONN Georg-Elser-Gedenkstätte: Führungen für Gruppen, Tel. 07328.9625-0, Sonntag, 11 - 17 Uhr. SONTHEIM IM STUBENTAL Meteorkratermuseum: Samstag, Sonntag, 10 - 18 Uhr. Roman Annette Hess: Deutsches Haus (Folge 87) Sie hatten ihre Tochter im Gastraum zurückgelassen. Eva begann zu schwitzen, sie warf die beiden Bettdecken von sich. Sie konnte sich nicht erinnern, dass ihre Eltern sie schon einmal so belogen hatten. Sie starrte auf den Schatten von Don Quijote, dessen Lanze bedrohlich zitterte. Er lauerte darauf zuzustoßen. Er war gegen sie, zum ersten Mal. Sie klapperte mit den Zähnen und deckte sich wieder zu. Erst um halb sechs fiel Eva in einen leichten fiebrigen Halbschlaf. ‚Er hat Mutti vor die Füße gespuckt. Er mag sie nicht. Das ist doch gut. Es ist gut. Jürgen würde auch sagen: Das ist ein gutes Zeichen. Nur warum lügen sie dann?’ Eva öffnete wieder die Augen. Es wurde hell. Don Quijote war von der Decke verschwunden. Im Regal lag dunkel der Hut von Otto Cohn. „Das darf nicht sein.“ Annegret, in ihrem weißen Kittel, trat im Schwesternzimmer an das Fenster zum Innenhof. Sie zog den grünen Vorhang wie eine Decke um sich, als wollte sie sich darin einwickeln, als wollte sie darin verschwinden wie ein Kind, das sich vor aller Welt verstecken muss. Doktor Küssner trat neben sie und versuchte, sie sanft aus dem Vorhang zu lösen, der oben von der Leiste zu reißen drohte. Er redete beschwichtigend auf sie ein. Darüber, dass sie manchmal machtlos seien, dass sie nur alles Menschenmögliche geben, aber keine Wunder vollbringen könnten. Darüber, dass Annegret alles getan habe. Er sagte noch mehrere solcher Sätze, bis Annegret sich plötzlich wie ernüchtert aus dem Vorhang drehte und sagte, er solle mit der ‚Scheißschwätzerei’ aufhören. Sie setzte sich an den Resopaltisch in der Mitte des Raumes, auf dem ein Teller mit Keksen stand, wahrscheinlich über die Nacht weich und trocken geworden, und sagte bitter: „Alles Menschenmögliche? Wie armselig das schon klingt.“ Sie presste die Hände auf die Ohren, als wollte sie nichts mehr hören. Küssner blickte auf Annegrets Hinterkopf, auf die kleine Schwesternhaube, darunter das weißblonde Haar, das wie Verbandwatte aussah. „Kommst du?“ Sie antwortete nicht. Er zog ihr sanft die Hände von den Ohren. „Kommst du wieder mit zu ihm?“ Annegret sah Küssner nicht an, sie sagte leise: „Es tut mir leid, Hartmut, aber ich kann es nicht mit ansehen.“ Er zögerte einen Moment lang, dann ging er hinaus zu dem Kind, das in Zimmer fünf im Sterben lag. Annegret begann, die Kekse zu essen. Küssner ging über den Flur. Auch ihn machte der Fall betroffen. Der neun Monate alte Martin Fasse war vor zwei Wochen wegen einer angeborenen Verengung der Speiseröhre von einem erfahrenen Chirurgen operiert worden, ein komplizierter, aber lebenswichtiger Eingriff, den der schon stark unterernährte Junge erstaunlich gut überstanden hatte. Zehn Tage lang konnte man ihm förmlich beim Fettansatz zusehen. Doch vor vier Tagen hatte er unerwartet Durchfall und Erbrechen bekommen. Penicillin griff nicht, antivirale Mittel griffen nicht, Stärkungsmittel behielt er nicht bei sich. Martin baute stetig ab, und selbst Annegret, die Meisterin im Aufpäppeln, hatte einen ungewohnt angsterfüllten Gesichtsausdruck gezeigt. Auch in der letzten Nacht war sie fast ununterbrochen bei dem Jungen gewesen, immer wieder hatte sie den kleinen bläulichen Mund abwechselnd mit Milch und Wasser bestrichen, schließlich hatte sie das wimmernde, auskühlende Kind aufgenommen und nah bei sich getragen, um es zu wärmen. Gegen vier Uhr am Morgen war Martin ganz still geworden, und Küssner hatte mit seinem Stethoskop lange auf der eingefallenen Brust nach dem Herzschlag suchen müssen. Als er nun das Zimmer betreten wollte, in dem nur drei Bettchen für besonders schwere Fälle standen, sah er schon von der Tür aus, dass Martin den Kampf verloren hatte. Küssner trat zu ihm und führte eine letzte Untersuchung an dem kleinen, schon kalten Körper durch. Er sah auf die Uhr und trug als Todeszeitpunkt fünf Uhr dreißig in das Krankenblatt ein. Dabei dachte er darüber nach, dass er dem Direktor in wenigen Stunden für diesen weiteren Fall von Säuglingsdiarrhö Rede und Antwort stehen müssen würde. Die Steigerung der Hygienemaßnahmen wie zweimaliges Abkochen der Fläschchen und Sauger, täglicher Wäschewechsel, Händewaschen vor und nach jedem Kontakt mit einem Patienten, hatte keine Besserung gebracht. Fortsetzung folgt © Ullstein Buchverlage

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